Auftaktveranstaltung Demenzfreundliches Eutingen

Am 26.10.2022 fand im Medienraum im Bürgerzentrum in Eutingen die Auftaktveranstaltung „Demenzfreundliches Eutingen“ statt. 
Nach der Begrüßung durch Herrn Beilharz übergab dieser an Herrn Jöchle. Dieser begrüßte ebenfalls die Anwesenden und betonte die Wichtigkeit des Themas „Demenz“, gerade auch im steigenden Alter. Der Begriff Demenz sei vielen bekannt, jedoch was dahinter steht häufig nicht. Diese Erkrankung sei nicht sichtbar wie eine Erkältung, sei aber sehr alltagsprägend. Alltagsprägend nicht nur für die Erkrankten selbst, sondern auch für die Angehörigen und Bekannten. Es gäbe viele verschiedene Organisationen die unterstützen und helfen können. Das Ziel des Abends sei unter anderem das Thema „Demenz“ mehr in die Öffentlichkeit zu tragen.
Herr Jöchle beendete seine kurze Ansprache mit einem Wunsch der Weiterentwicklung und freue sich das so viele Interessierte gekommen sind. 
 
Nach der Begrüßung bekamen die Interessierten kurze Impulsvorträge von verschiedenen Vortragenden, um möglichst einen guten Überblick zur Thematik zu gewinnen. Aus diesen kurzen Vorträgen, bildeten sich dann später Thementische für den Austausch zum jeweiligen Thema.
 
Im Anschluss an die Thementische fanden sich nochmals alle Teilnehmer zusammen und teilten ihre „Ergebnisse“ der jeweiligen Thementische mit. Anschließend folgte ein informativer Austausch zwischen Interessierten, Organisationen und Gemeinde statt. 
 
Am Ende der Veranstaltung entschuldigte Herr Beilharz Herrn Bürgermeister Jöchle, da dieser aus Termingründen leider nicht bis zum Schluss dabei sein konnte.
Am Ende der Veranstaltung könne man sehen, dass es schon einige Angebote für Demenzerkrankte und Angehörige gebe, so Beilharz, aber die Angebote und Unterstützung ist noch ausbaubar. Die vorhandenen Strukturen müssen gefördert und mehr publik gemacht werden. Es braucht Zeit und Freiwillige um die Bekanntheit zu fördern und das Angebot auszubauen. Herr Beilharz verweist für weitere Informationen auf einen E-Mail-Verteiler, auf das Blättle, die Zeitung und die Website der Gemeinde. Auch die Institutionen, die an diesem Abend vertreten waren, informieren über verschiedene Wege über Demenz. 
Die Gemeinde unterstütze gerne beim Thema Demenz, muss aber aktuell noch klären, wer das Thema als Tätigkeit übernimmt.
Herr Beilharz verweist noch auf die zahlreichen Infobroschüren, fordert die Anwesenden auf, die Plattform zu nutzen und Kontakte zu knüpfen. 
 
Zum Abschluss übergab Herr Beilharz an Herrn Dr. Rademacher. Dieser erklärte die Entstehung der DemenzNetzes. 
Das DemenzNetz sei dafür da, um nicht nur Erkrankte sondern auch ihre Angehörigen zu unterstützen und zu begleiten. Das DemenzNetz bietet zum Beispiel Angehörigenschulungen an. Hier erfolge Aufklärung und Unterstützung. Herr Dr. Rademacher hatte gemeinsam mit Herrn Menges die Idee zu solch einem Netz, welches von Landrat Dr. Klaus Michael Rückert unterstützt wird. 
Seine Botschaft ist, dass das Thema Demenz im Alltag etabliert werden muss. Nicht nur Betroffene sollen sich mit der Thematik auseinandersetzen. So veranstaltet das DemenzNetz beispielsweise Filmabende, an denen auch Filme wie „Honig im Kopf“ gezeigt werden. Hier kommen auch häufig Unbeteiligte und sind positiv überrascht, in den anschließenden Filmbesprechungen mehr über Demenz zu erfahren.

 

Weitere Informationen finden Sie in der angefügten PDF