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Aktuelle Meldungen

Änderungen der Corona Verordnung

Mit der Änderung der Corona Verordnung wurde die Alarmstufe II eingeführt. Sie gilt landesweit aufgrund der Übergangsregelungen in § 24a Abs. 1 CoronaVO ab 24.11.2021. https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/
 
Neben der Einführung der zusätzlichen Alarmstufe II wurden auch einige allgemeine Regelungen und einige der Alarmstufe geändert.
 
Allgemeine Regelungen
 
Schwangere und Stillende Personen sind nur noch bis zum 10. Dezember 2021 von der Testpflicht sowie den Teilnahme- und Zutrittsbeschränkungen ausgenommen, da es dann seit drei Monaten eine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gibt.
 
Vom Zutrittsverbot in den Alarmstufen ausgenommen sind weiterhin Schülerin oder Schüler die an den regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs teilnehmen und asymptomatisch sind. Diese Ausnahme gilt jedoch nur noch für Schülerinnen und Schüler, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
 
Neue Regelungen in der Alarmstufe
 
In folgenden Bereichen gilt generell die 2G-Regelung:
 

  • Weihnachtsmärkte
  • Körpernahe Dienstleistungen mit Ausnahme von Friseurbetrieben und Barbershops. Hier gilt 3G mit PCR-Test.
  • Für Veranstaltungen wie Theater-, Opern- und Konzertaufführungen, Filmvorführungen, Stadt- und Volksfeste, Stadtführungen und Informations-, Betriebs-, Vereins- sowie Sportveranstaltungen gilt eine maximale Personenobergrenze von 25.000 Personen.
  • Bei Veranstaltungen der Breitenkultur mit Gesang, Blasmusik oder vergleichbaren Tätigkeiten mit Aerosolbelastung in geschlossenen Räumen gilt 2G+. Dies gilt auch für an der Veranstaltung mitwirkende Personen, sofern diese nicht im Rahmen ihrer Berufsausübung tätig werden, sowie für den Probenbetrieb.
  • Abstandsregeln bei Gottesdiensten und anderen religiösen Veranstaltungen.
  • Bei Veranstaltungen von Gremiensitzungen von juristischen Personen, Gesellschaften und vergleichbaren Vereinigungen gilt 3G.

 
Zusätzliche Regelungen in der Alarmstufe II
 
2G+ Regelung – also genesene und geimpfte Personen müssen zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Schnell- oder PCR-Test vorlegen – in folgenden Bereichen:
 

  • Veranstaltungen wie Theater-, Opern- und Konzertaufführungen, Filmvorführungen, Stadt- und Volksfeste, Stadtführungen und Informations-, Betriebs-, Vereins- sowie Sportveranstaltungen
  • Weihnachtsmärkte. Maximal 50 Prozent der üblichen Besucherinnen und Besucher zugelassen.
  • Körpernahe Dienstleistungen mit Ausnahme von Friseurbetrieben und Barbershops. Hier gilt 3G mit PCR-Test.
  • Diskotheken und Clubs
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen

 
Regelungen für Beherbergungsbetriebe:
 
In beiden Alarmstufen gilt für Beherbergungsbetriebe wie Hotels, Gasthäuser, Pensionen oder Campingplätze 2G. Davon ausgenommen sind dienstliche Übernachtungen oder besondere Härtefälle wie beispielsweise ein dringend notwendiger Arztbesuch. In diesen Ausnahmen muss ein negativer Schnell- oder PCR-Test vorgelegt werden. Gastronomische Einrichtungen in den Beherbergungsstätten dürfen diese Personen nur im Freien und nach Vorlage eines negativen PCR-Tests benutzen.
 
Regelung für Veranstaltungen und den Probebetrieb von Chören und Blasmusikensemble
 
Hier wurde in § 10 Abs. 1a Corona Verordnung eine klare Regelungen getroffen. So gilt in beiden Alarmstufen die 2G plus Regelung sowohl für den Probebetrieb an sich als auch für Veranstaltungen der Breitenkultur mit Chören oder Blasmusikensemble für mitwirkende Personen und Besucher. Die Testungen können vor Ort gem. § 5 Abs. 4 Nr. 1 Corona Verordnung unter Aufsicht des Veranstalter, in diesem Fall des Vorstands, für den Zutritt zur Probe erfolgen.
 
Überprüfung von Test-, Genesenen- und Impfnachweisen
 
Die neue Corona-Verordnung stellt nochmal deutlicher klar, wie Betreiber, Anbieter und Veranstalter verpflichtet sind, Test-, Genesenen und Impfnachweise zu kontrollieren: Sie müssen die Angaben mit einem amtlichen Ausweisdokument abgleichen. Genesenen- und Impfnachweise müssen elektronisch, etwa mit der CoVPassCheck-App geprüft werden.
 
Ausgangsbeschränkungen in besonders betroffenen Kreisen
 
Aufgrund der kritischen Lage führt die Landesregierung wieder Ausgangsbeschränkungen in Stadt- und Landkreisen ein, in denen die 7-Tage-Inzidenz an zwei aufeinanderfolgenden Tagen über 500 liegt.
 
Hier gilt dann im Einzelhandel, der nicht der Grundversorgung dient 2G. Abholangebote und Lieferdienste sind weiterhin uneingeschränkt möglich.
 
In Stadt- und Landkreisen mit einer Ausgangsbeschränkung dürfen nicht genesene und nicht geimpfte Personen zwischen 21 und 5 Uhr die Wohnung oder sonstige Unterkunft etwa eine Beherbergungsstätte oder Wohnheim nur aus triftigen Gründen verlassen.
 
Die lokalen Ausgangsbeschränkungen werden aufgehoben, wenn im jeweiligen Stadt- oder Landkreis die 7-Tage-Inzidenz an fünf Tagen in Folge unter 500 liegt.
 
Aktuell gelten die Ausgangsbeschränkungen für den Landkreis Freudenstadt noch nicht. Sofern eine Inzidenz von über 500 an zwei aufeinanderfolgenden Tage festgestellt wird, erfolgt eine entsprechende Bekanntmachung auf unserer Homepage. Dies könnte noch diese Woche der Fall sein.