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Aktuelle Meldungen

Quarantänebescheinigungen

Zum 14.09.2021 wurde die Corona Verordnung Absonderung geändert. Unter anderem werden mit dieser Änderung Bescheinigungen über die Absonderung nur noch auf Antrag von der zuständigen Behörde ausgestellt. Ab sofort wird dies auch in Eutingen im Gäu so gehandhabt.


Unten stehend finden Sie ein Muster für die Beantragung der Absonderungsbescheinigung.
 
Wie verhält es sich bei positiv getesteten Personen?
 

  • Für positiv getestete Personen, egal ob immunisiert oder nicht, besteht immer eine 14-tätige Absonderungspflicht. Sie haben sich, sofern möglich, auch von allen im selben Haushalt lebenden Personen abzusondern. Eine Verkürzung der 14 Tage ist nicht möglich.

 
Wie verhält es sich für nicht positiv getestete haushaltsangehörige Personen?
 

  • Immunisierte Personen müssen sich nicht in Absonderung begeben. Auch dann nicht, wenn sie eine haushaltsangehörige Person eines Indexfalls sind (dies ergibt sich aus § 4 Abs. 1 und 2 i.V.m. § 10 Abs. 1 Covid-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV))
  • Für nicht immunisierte Personen besteht eine 10-tägige Absonderungspflicht, die Kraft Verordnung mit der Kenntnisnahme der positiven Testung einer im selben Haushalt wohnenden Person beginnt. Eine Mitteilung seitens des GA bedarf es nicht. Die 10-tätige Absonderungsfrist kann durch eine Freitestung verkürzt werden (§ 4 Abs. 4 Corona VO) . Die Fristberechnung für den Beginn der Absonderungsdauer und somit in Folge für die frühestmögliche Freitestung berechnet sich nach § 187 Abs. 1  BGB und beginnt somit am Tag nach Bekanntwerden der positiven Testung.

 
Wie verhält es sich für nicht positiv getestete enge Kontaktpersonen?
 

  • Diese werden vom Gesundheitsamt über eine im Einzelfall bestehende Absonderungspflicht informiert. Somit beginnt die Frist für die Dauer der Absonderungspflicht und in Folge der Freitestungsmöglichkeit am Tag nach der Info des GA (§ 187 Abs. 1 BGB)

 
Der Nachweis über die Freitestung muss nicht dem Gesundheitsamt vorgelegt werden. Sie muss lediglich bis zum Ablauf der eigentlichen 10-tätigen Absonderungsdauer mit sich geführt und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorgezeigt werden.
 
Entschädigungen nach § 56 Abs. 1 IfSG
 
Einige Kontaktpersonen begeben sich freiwillig in Quarantäne und stellen einen Antrag auf eine Quarantänebescheinigung. Hat sich jedoch eine Person freiwillig (z.B. aufgrund der Empfehlung des RKI) in Absonderung begeben, reicht dies nicht aus, um einen Entschädigungsanspruch zu begründen.
 
In Baden-Württemberg besteht ab dem 15.09.2021 eine nachweisbare ausreichende Immunisierungsmöglichkeit. In Baden-Württemberg erhalten deshalb nicht vollständig geimpfte Personen über 18 Jahren, die zeitlich nach einem vollständig umsetzbaren Impfangebot für alle erwachsenen Menschen (für die eine Impfung gesundheitlich möglich ist) in Zusammenhang mit SARS-CoV-2 in Absonderung müssen – mithin für Absonderungszeiträume, die ab dem 15. September 2021 beginnen - im Regelfall keine Entschädigung für den dadurch erlittenen Verdienstausfall nach § 56 Abs. 1 IfSG.
 
Ab dem 15.09.2021 besteht in Baden-Württemberg für nicht-immunisierte Personen über 18 Jahren, die einer Absonderungspflicht unterliegen, kein Anspruch auf Entschädigung nach § 56 Abs. 1 IfSG mehr. Viele weitere Infos dazu finden Sie auf der Homepage der Landes: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/fragen-und-antworten-rund-um-corona/faq-entschaedigungen/